Wer will und kann wirklich helfen?

Sorry, muss ich mich eigentlich entschuldigen und falls ja für was? Für die Wahrheit?

 

Ich habe heute, ich nehme mal an einen Gehörsturz erlitten, jedenfalls kann ich so gut wie nichts mehr hören, Ohrgeräusche und ich fühle mich nicht wohl.

Wohl fühle ich mich schon lange nicht mehr, wollte schon lange eine Auszeit, mal auspannen, mal einen Arzt aufsuchen. Doch da geht es mir eben wie vielen anderen die freiberuflich oder selbständig Tätig sind. Wenn sie krank werden, in Folge dessen gepfändet etc., dann haben sie irgendwann nicht mal mehr die Möglichkeit einen Arzt aufzusuchen.

Versicherungen die kleine Selbständige auffangen wenn es mal hart auf hart geht, wo findet man die? Und wer kann sich die Beiträge etc. denn leisten? Wie will man, wenn man krank ist einen kleinen Betrieb weiterlaufen lassen und weiter die Versicherungsbeiträge zahlen können?

Man ist förmlich gezwungen mit seiner Gesundheit mit seinem Leben Raubbau zu betreiben? Hören Sie sich mal im realen Leben um, da gibt es ganz viele die werden Ihnen nichts anderes erzählen. Schreiben nur nicht alle im Internet.

Ich möchte eigentlich gar nicht auf mich fokussieren, doch man braucht ein reales Beispiel. Ist man dazu bereit es ehrlich zu sagen, was passiert dann? Es glaubt eh keiner, schon alles durch Werbung und Meinungsmache der schlechten Art verbogen?

Man kann in diesem modernen Internet auf so vieles hinweisen, oder auch im Hilfe bitten. Wer will und kann denn nun wirklich helfen?

Tausende und aber tausende von guten Ratschlägen, die oft nichts anderes als Schläge bedeuten kommen. Niemand will die Situationen wirklich verstehen, macht sich mal in der Tiefe Gedanken? Aber alle haben irgendwie recht und wissen alles oder alles besser? Auch wenn Sie selber es noch nicht erlebten?

Wir spenden immr wieder Milliarden und das soll ruhig auch so sein, doch was ist mit Hilfeleistung im eignenen Land und vor der eigenen Haustüre? Was ist mit Hilfeleistung und Solidarität, vor allem wenn es um dieses schreckliche Thema von ungerechtfertigten Kahlpfändungen, und Konteneinfrierungen geht? Was passiert da, man bringt die Menschen bewußt? in Notlangen und die die Positionen von Bittstellern.

Doch es weiß ja niemand, oder man stellt es in Abrede? Natürlich weiß man, dass hunderttausende auch z. B. nicht zum Arzt können und man nimmt das als was hin? Nimmt man es hin oder blendet man es aus?

Wer um Hilfen bittet ist was? Ein Jammerlappen? Wer das behauptet dem scheint es noch zu gut zu gehen, oder?

Es gab mal ein gutes Buch, ich weiß aber nicht ob es das noch gibt: "Von Arzt zu Arzt". Da rannte sich ein Lehrer die Füsse platt, hatte Schmerzen und mehr. Niemand nahm es ernst. Irgendwie passten die Diagnosen nicht. Bis er nicht mehr laufen konnte, voll unter Schmerzmittel stand und in die Psychiatrie kam. Dort stellte ein junger Assistenzarzt fest das der Mann wirklich organisch krank sein müsste. Er lies nochmal die Wirbelsäule checken. Was kam heraus ein Tumor, der war da natürlich schon realtiv groß.

Der Patient konnte operiert und behandelt werden, kam wieder auf die Beine. Aber erst musste er einige Jahre leiden, und in welche Schublade geschoben werden? Denkt niemand mehr heute nach, dass vieles verursacht wird weil eben vieles nicht mehr ernstgenommen wird?

PS. Und irgendwie scheint es immer mehr zum Volkssport zu werden, Leute Graunischen und mehr suchen zu lassen? Ja wäre das denn nötig wenn alles irgendwie mal einen ordentlichen, und geregelten Gang gehen würde? Das wäre natürlich der einfache Weg. Warum einfach wenn es kompliziert geht?

Wer sich z. B. aus Notwehr? Graunischen bedient und man bemerkt es, wird was? Beschimpft, da wird dann wieder ein Stab gebrochen. Das alles ist absolut unnötig, wann die Gesetzgebung und das soziale wieder so im Lot sind das man gerade Wege gehen kann. Wer die wie ich gerade und anständig gehen möchte, der ist was ein Depp?

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