Kommentar zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2016 Nachlese

Schuld war und ist nicht allein die Flüchtlingskrise.

Mal wieder sitzt den etablierten Parteien der Schreck im Genick. Durch die Bank haben alle etablierten Parteien verloren.  Die Argumentation, sie hätten gewonnen, obwohl sie verloren haben, ist Augenwischerei und deutet auf Realitätsverweigerung hin.

Dass die AfD ...

Dass die AfD aus dem Stand heraus auf über 20 Prozent der Wählerstimmen in Mecklenburg-Vorpommern kam, und sie somit zweitstärkste Partei im Land wurde, ist ein Fakt über den viele sich ärgern mögen aber es ist nun einmal so. Der Wahlerfolg der AfD ist nicht allein der Flüchtlingskrise geschuldet.

Die Flüchtlingskrise, und dass eine Flüchtlingskrise besteht, war schon lange bekannt. Das etwas getan werden muss, dass wusste auch eine Bundeskanzlerin Merkel schon lange. Doch sie tat lange Jahr gar nichts http://www.buergermeinungen.de/forum/politik/12779-armut-angst-fluechtlingsproblematik-kriege-unfrieden-loesen#14089 - Länder innerhalb der EU, wie z. B. Italien und Griechenland wurden lange Zeit mit den bestehenden Problemen der Flüchtlinge alleine gelassen.

Wenn dem eigenen Volk kein Gehör geschenkt wird

Im Jahr 2015 und erst, als immer mehr Bürger in Deutschland auf die Ungerechtigkeit von HartzIV und der damit einhergehenden Volksverarmung, sowie der immer weiter steigenden Altersarmut hinwiesen, kam Bewegung in die Flüchtlingskrise. Für die Betroffenen in Hartz-IV, die Angst der Bürger vor immer mehr Verarmung und dem immer weiter steigenden, ungerechtfertigten Druck gerade auf diese Bevölkerungsgruppe, die bis heute kein wirkliches Gehör, keine Lobby erhält, hat Bundeskanzlerin Merkel bis heute kein offenes Ohr sondern sie erhöht den Druck auf diese täglich immer mehr.

Wer in Deutschland geboren worden ist, wer die politischen Entwicklungen in Deutschland über Jahrzehnte miterlebte, der hat als Bürger schon lange erkannt, wer im eigenen Land abgehängt wird. Wer sich darüber beschwert, wird beständig in die rechtspopulistische Ecke gedrängt. Es hat aber nichts mit Rassismus zu tun, wenn man sich als Bürger um die eigenen Bürgerrechte bemüht, wenn man Kritik am immer weiteren Wegbruch des Sozialstaates übt. Es hat nichts mit Rassismus zu tun, wenn Bürger nicht mehr mit können, mit den übertriebenen Forderungen, die eine Bundesregierung an sie stellt. http://www.buergermeinungen.de/forum/politik/12779-armut-angst-fluechtlingsproblematik-kriege-unfrieden-loesen?start=5#14152

Die wahren Alltagsbelastungen der Bürger in Deutschland

Es sind ungeheuer viele Alltagsbelastungen die den Bürgern in Deutschland mit der Agenda 2010 und Einführung des Niedriglohnsektors sowie Hartz, durch eine Regierung, damals, SPD und Grüne auferlegt wurden. Dies geschah unter großer Zustimmung der Union als auch der FDP.
An den eingeführten, fast unerträglichen Alltagsbelastungen der deutschen Bürger, eingeführt durch SPD/Grüne 1998 - 2005, hat sich weder etwas verbessert noch erleichtert.

Es begann die Kanzlerschaft Angela Merkel und alle hofften: Eine Frau müsste doch sozial eingestellt sein. Viele sind enttäuscht worden, viel zu viele. Denn nun fing es an noch schwerer zu werden. Immer wieder neue Opferbereitschaft wurde von den Bürgern erwartet. In immer schnellerem Tempo kam es zu Gesetzesänderungen; ein Tempo bei dem bis heute kaum einer mehr mitzukommen vermag. Es begann eine Politik der Sanktionen, Strafen, Bevormundungen ohne je auf die Bürger und deren Sorgen zu hören.

Immer mehr verarmten, immer mehr verloren ihre Arbeit, um dann in die bekannten 1 Eurojobs, sowie die vielen unsinnigen Steuergelder zehrenden Maßnahmen, gezwängt zu werden. Hauptsache die Bürger sind beschäftigt und haben keine Zeit mehr zum eigenständigen Denken?
Wie die Menschen mit diesen für sie ganz ungewohnten Situationen klarkommen, was sie wirklich drückt, danach fragt leider keine der etablierten Parteien mehr. Nur kurz vor den Wahlen, weil sie die Wählerstimmen benötigen, schient die Politik, kurzfristig auf die Belange der Bürger einzugehen.

Für alles Mögliche hat die Regierung unter Kanzlerin Merkel CDU Geld. Nur nicht für das Sozialwohl der einfachen Bürger im Land, die die Steuergelder für diesen Staat aufbringen müssen.

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