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Hier stellt Matthias Dilthey sein bereits in den 90er Jahren entwickeltes "emanzipatorisches bedingungslose Grundeinkommen", das "Dilthey-Modell vor. Dilthey verbindet sein Modell unabdingbar mit dem "emanzipatorischen Sozialstaat".

User haben die Möglichkeit hier mit ihm zu diskutieren, und sich über Twitter in die Liste einzutragen um mit zu zwitschern.

THEMA: Über die Arbeit

Über die Arbeit 24 Jun 2014 13:34 #13004

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  • Lothar Berndt
Da ich mehrfach durch das Jobcenter Angebote über ein und die selbe Zeitarbeitsfirma erhalten habe, bei der ich mich schon beworben und vorgestellt hatte,bin ich noch einmal persönlich zu einem Gespräch gefahren.
Der Chef dieser Firma hat dann während des zweistündigem Gespräch ganz klar erklärt:"Sie haben drei Berufe,viele Fortbildungen,haben im Ausland gearbeitet und sind nun 60 Jahre alt. Die Firmen haben Angst, Sie kann man nicht wie einen dummen Jungen behandeln und rechnet damit,daß sie mehr wissen als der jeweilige Vorgesetzte. Sie sind unvermittelbar!"
Er hat sich dann beereit erklärt, ein Gespräch mit dem Jobcenter zu führen, daß man mir wenigstens nich immer Sanktionen androht.
Das hat Gespräch hat stattgefunden. Das Jobcenter hat jetzt offiziell zugegeben:
Ich bin unvermittelbar auf Grund meiner Kenntnisse und dem Werdegang.
So habe ich seit einiger Zeit wenigstens in der Hinsicht (nach 450 Bewerbungen) meine Ruhe!

Über die Arbeit 26 Jun 2014 21:30 #13033

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  • Charly
Wie wahr, wie wahr!Lothar Berndt schrieb:
Der Chef dieser Firma hat dann während des zweistündigem Gespräch ganz klar erklärt: "Sie haben drei Berufe,viele Fortbildungen, haben im Ausland gearbeitet und sind nun 60 Jahre alt. Die Firmen haben Angst, Sie kann man nicht wie einen dummen Jungen behandeln und rechnet damit, daß sie mehr wissen als der jeweilige Vorgesetzte. Sie sind unvermittelbar!"

Es gab mal eine Zeit, da hat sich jeder Meister/Ausbilder gefreut, wenn "SEIN" Lehrling den Olymp der Kenntnisse und Fähigkeiten erklimmen konnte.
Es gab mal eine Zeit, da hat sich jeder Vorgesetzte gefreut, wenn "SEIN" Mitarbeiter den Olymp der Kenntnisse und Fähigkeiten erklommen hatte. Denn so wurde die Abteilung zu einem Erfolgs-Team.

Heute scheint es so zu sein, dass Meister und Vorgesetzte Angst vor den fachlichen Leistungen der Lehrlinge und Mitarbeiter haben. (Der Berliner Polit-Circus lässt grüßen!)

Kann dieses leistungsmindernde Verhalten daran liegen, dass heute nicht mehr die berufliche Leistung, sondern Beziehungs-Management und Networking, das Schwimmen mit dem Mainstream und andere, "weiche" Faktoren über das berufliche Fortkommen entscheiden?

Über die Arbeit 28 Jun 2014 19:37 #13070

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  • Gast
Unsere Politiker verstoßen gegen das Grundgesetz, gegen die Menschenwürde und ... Seht euch den Film mal an. WEG mit SANKTIONEN und UMERZIEHUNG von uns Menschen durch Politiker und deren Gehilfen in den Jobcentern.

IG-Metall einmal mehr als Spassbremse 02 Jul 2014 16:18 #13129

Die zur Südwest Presse gehörige Geislinger Zeitung meldet Unglaubliches:

Mit einer Menschenkette rund um das Geislinger WMF-Areal wollen sie am Samstag, 19. Juli ein Zeichen gegen "sozialen Kahlschlag" setzen.

Hintergrund der Meldung ist, dass es bei dem Traditions-Unternehmen WMF gelungen ist, weltweit 700 Menschen von der Erwerbssklaverei zu befreien, wovon Deutschland mit 500 Lohnsklaven den größten Anteil innerhalb des WMF-Konzerns auf sich vereinen konnte.
So zeigt sich einmal mehr die deutsche Überlegenheit beim Einsatz arbeitsemanzipativer Maschinen, die wir gebührend feiern sollten!

Doch die IG Metall spricht, getreu dem Motto Arbeit macht Frei, von einem "sozialen Kahlschlag" und meint damit wohl den "Kahlschlag" innerhalb der Reihe ihrer Funktionäre, die durch die Befreiung der Lohnsklaven natürlich an Einfluss und Mitgliedsbeiträgen verlieren.

Zugegeben stellt die Befreiung für die ehemaligen Lohnsklaven eine neue Herausforderung dar, denn sie müssen sich neu strukturieren. Es fehlt ihnen z.B. das rhythmische Klatschen der Peitschen der Sklaventreiber und es fehlt die Hupe, die regelmäßig zur Aufnahme des Kantinenfraß aufforderte und den Gang zur Toilette erlaubte.

Doch bin ich mir sicher, dass die Befreiten schon Wege finden werden, mit der neu gewonnenen Freiheit umzugehen. Hilfreich könnte die Bildung von Selbsthilfe-Gruppen unter dem Dach des Netzwerk Grundeinkommen sein, das sich intensiv um Verbesserungen beim Bedingungslosen Grundeinkommen kümmert. Auch ich bin dort Mitglied!
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit, ob was passiert. Wenn es dann kein Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”...

Über die Arbeit 08 Jul 2014 19:52 #13180

Liebe Gewerkschafter!

Heute stelle ich Euch mal eine Frage:

Warum lässt Apple dieses Werk in China bauen und nicht in Deutschland?

Könnte es sein, dass daran Eure (sinnlose) Sklavenplatz-Erhaltungs-Strategie zumindest ein klein wenig mit Schuld daran trägt?

Bis vor wenigen Jahren war Deutschland prädestiniert für vollautomatische Produktionsstraßen.
Wir hatten einmal das sicherste Stromnetz der Welt und auch die besten Straßen-Verbindungen der Welt. Kein anderes Land der Welt wäre besser für vollautomatische Produktion geeignet gewesen, als Deutschland. Wir hatten alles, was das Roboter-Herz hätte höher schlagen lassen.
Aus - vorbei!
Anstatt dafür einzutreten, dass Eure Mitglieder von einem ordentlichen, emanzipatorischen BGE ohne Sklavenarbeit profitieren können, hat Eure unsägliche Strategie zum Erhalt der Sklavenplätze dazu geführt, dass das Auskommen Eurer Mitglieder, und nicht nur dieser, ein Niveau erreicht, dass wir uns über AuchtEuroFünfzig pro Stunde mit ewig vielen Ausnahmen an einem Tag, an dem wir genau wissen, dass €8,50 nur noch wenige Cent Wert sein werden, unterhalten.
So habt Ihr, liebe Gewerkschafter, nicht nur die Erwerbsarbeit aus Deutschland verjagt, Ihr habt uns auch die automatisierten Roboter-Straßen genommen.
Von der Produktivität dieser Roboter leben jetzt die Chinesen!

Aber ich, ich lebe in Deutschland. Und kann nichts unternehmen, um Euch endlich die Dummheit, Euch gegen die Automation zu stemmen, aus den Dickschädeln zu treiben?
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit, ob was passiert. Wenn es dann kein Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”...
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