Tagebuch einer vermeidbaren? Insolvenz
Geschrieben von: Dagmar Sall-May Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 13:05 Uhr
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Ich habe mich entschlossen, so weit es mir möglich ist, hier jeden Tag einzutragen was im Detail passiert und
und passierte. Die Beiträge werden später einmal zeitgemäß strukturiert und sortiert. Damit man chronologisch nachverfolgen kann wie schnell und unschuldig man als Mensch in Nöte geraten kann.
Es wird hier in Kürze eine Rubrik eingeführt unter der sie die Tagebucheinträge verfolgen können, ohne das die Plattform und das Forum an sich darunter zu leiden haben.
Vorausschicken muss ich noch einmal das ich seit über 2 Jahrzenten selbständig bin. In den letzten Jahren habe ich ausnahmslos Firmenkunden jeglicher Branchen und Gewerke betreut. Bekam deren immer weiter steigenden Nöte und mehr mit. Früher sagte mal einmal "Der Kunde ist König". Und als solche habe ich meine Kunden auch verstanden. Das heißt für mich das ein Kunde auch mal in soziale Nöte geraten kann die sich auf das Geschäftsleben auswirken. Als guter Dienstleister und Lieferant sollte man auch dafür mal sein Ohr hergeben. Das dient dem guten Verhältnis der Zusammenarbeit.
Ich sah den Kunden niemals nur als Geldquelle an, sondern als das was er ist ein Mensch wie Du und ich. Viele unter uns sehen das heute genau so nicht mehr, es entgleitet ihnen immer mehr so empfinde ich es die Bereitschaft zum mitmenschlichen Umgang. Finanzielle Interesse scheinen jeglich Mitmenschlichkeit und Solidarität zu zerfressen.
Darunter zugegebener leide ich. Das rauhe, oft unnötige und sehr auch oft unverschämt Klima wie man mit einander umgeht kann ja kaum ein Mensch mehr verkraften. Zumindest höre das das in den Gesprächen mit vielen Menschen jeden Tag immer wieder. Offensichtlich scheinen die aber die Öffentlichkeit zu scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Und so wird sich in dieser Hinsicht ob des Versteckens und Angst vor der Wahrheit, hier wohl noch nicht viel ändern. Es wäre wünschenswert wenn genau das wieder besser würde.
Kaufmannsehre, und was auch einst unter den Hansen zu verstehen war scheint in der Mehrheit vollkommen vorbei zu sein. Daran krankt die Wirtschaft und darunter wird jedes Wirtschaftssystem und somit auch Sozialsystem und mehr in die Knie geraten.
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Aw: Tagebuch einer vermeidbaren? Insolvenz
Apr 20 2010 12:47:25 Lastschriften können die nicht genehmigen. Hat der Kunde kein Geld, wer zahlt dann die evtl. Rücklastschriften? Jeder Internetprovider läßt Kunden im vorraus zahlen. Ohne Geld keine Leistung, ganz einfach. Die meisten Internetshops haben lastschriften abgeschafft wegen der hohen Kosten. Institute wie Schufa usw. kann man getrost vergessen, deren Datenbanken haben viel falsche Einträge so das man evtl. Kunden durch flasche Einträge verliert die eigentlich Zahlungsfähig sind. Ist also rausgeworfenes Geld. Jedes großes Unternehmen kann schuldner wegen weniger Euro auf unbewiesene Forderungen einen NEgativeintrag reinwürgen ohne das es geprüft wird. Geht sogar ohne Vollstreckungstitel.
Also immer dran denken erst Geld dann ware oder Leistung. Oder zumindest eine sichere Anzahlung die alle Kosten deckt. Wer das nicht machen will ist schon mal unseriös. Dann lieber kein Geschäft als ein schlechtes Geschäft das die Lage noch weiter miss macht. |
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Aw: Tagebuch einer vermeidbaren? Insolvenz
Apr 20 2010 14:35:34 Lastschriften tolles Thema. Beim Kunden ist das Geld virtuell vom Konto weg, muss 8 Wochen beim Empfänger stehen bleiben, bevor der überhaupt darüber verfügen kann.
Wo ist das Geld in den 8 Wochen, wo arbeitet es oder wird damit gearbeitet? Vorschriften natürlich, und wer ersinnt sich diese Vorschriften die oft unsinniger und schädlich sind als ein Kropf, bzw. an denen sich andere breichern? Und wenn eine Lastschrift zurückgebucht wird, dann zahlt der, der sie einzog die Gebühren. Das obwohl keine Menschenhand daran mehr abeitet sondern alles der Menschenfreund Computer tut? Warum haben wir denn solche Bankenvorschriften, wem sind die dienlich? Wenn ich die z. B. Wurst am Imbisstand verkaufe, dann kriege ich mein Geld oder ich verkaufe nicht. Aber wenn ich das z. B. Bankensystem und das Onlinebanking nutze, dann muss ich verstehen warum was wie nicht geht? PS. Ich muss also aus z. B. Jahreswartungsverträgen beim Kunden 8 Wochen bevor mir die Zahlung in Rechnung gestellt wird diese einziehen? Damit ich überhaupt auf der sicheren Seite sein kann? Selbst dann können Lastchriften noch zurückgeholt werden, die ein einfaches Bankenverfahren darstellen. Natürlich die Bank könnte sonst leidtragend werden? Wer überlegt sich eigentlich den gesamten Unfug? Abbuchungsaufträe so ich micht recht erinnere unterliegen jetzt auch schon einer neuen eurpäischen Gesetzesordnung? Kaum einer will das Verfahren, denn ganz viele können doch heute schon gar nicht mehr wissen ob das Geld aus ihren getätigten Geschäften auch wirklich ankommt? Wie lange soll diese Spirale denn noch weiterlaufen, und wer sind die tatsächlich Leidtragenden? |
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